Inflation

Auch bekannt als: Teuerung, Geldentwertung, Kaufkraftverlust

Inflation ist den meisten Menschen erst durch die Zinserhöhungen in der Folge von Corona wirklich bewusst geworden. Davor gab es das Thema kaum — Preise stiegen langsam, niemand hat es gemerkt. Seither spüren wir alle die Teuerung. Der eine mehr, der andere weniger, aber sie ist real geworden. Genau deshalb ist es wichtig, sich mit Investments zu befassen — sei es ein ETF-Sparplan oder etwas anderes. Denn Geld das nur auf dem Konto liegt, verliert jedes Jahr an Wert.

Wie viel Inflation ist normal?

Die Europäische Zentralbank strebt 2% pro Jahr an. Bei 2% Inflation halbiert sich die Kaufkraft deines Geldes in etwa 35 Jahren. Bei 5% (wie 2022/2023 in Europa) dauert das nur 14 Jahre. Deshalb ist Geld auf dem Sparkonto langfristig keine gute Strategie.

Wie schützt du dich?

Drei Hebel: 1) Investieren — Aktien und ETFs haben historisch die Inflation geschlagen (7–8% Rendite vs. 2–3% Inflation). 2) Gehaltsverhandlung — dein Gehalt sollte mindestens mit der Inflation steigen. 3) Fixkosten prüfen — Verträge regelmäßig vergleichen (Strom, Versicherung, Handy).

BudgetHeld sagt dazu

Im BudgetHeld Stundenlohnrechner siehst du, was deine Arbeitszeit wirklich wert ist — ein guter Ausgangspunkt für Gehaltsverhandlungen. Und im Budget selbst: wenn dein Einkommen stagniert aber die Ausgaben steigen, zeigt dir die Fixkosten-Ratio das Problem.

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Geschrieben von David El DibFinanzexperte & Gründer von MoneyTalk