Dispositionskredit

Auch bekannt als: Dispo, Kontoüberziehung, Überziehungsrahmen

Der Dispositionskredit ist die Möglichkeit, dein Girokonto ins Minus zu überziehen. Klingt praktisch — ist aber einer der teuersten Kredite überhaupt. Dispo-Zinsen liegen typisch bei 10–15% pro Jahr.

Wie teuer ist der Dispo wirklich?

Bei 2.000 € Dispo und 12% Zinsen zahlst du 240 € pro Jahr nur an Zinsen — ohne einen Cent zurückzuzahlen. Das sind 20 € pro Monat die einfach verschwinden. Zum Vergleich: ein Ratenkredit kostet 4–6%, ein ETF bringt 7–8% Rendite. Wer im Dispo lebt, zahlt effektiv 20% Zinsdifferenz.

Wie kommst du aus dem Dispo raus?

Schritt 1: Nicht weiter überziehen — Dispo-Limit bei der Bank reduzieren lassen. Schritt 2: Wenn möglich, Dispo durch einen günstigeren Ratenkredit ablösen (Umschuldung). Schritt 3: Im Budget einen festen Betrag zum Dispo-Abbau einplanen. Schritt 4: Sobald der Dispo auf 0 ist, Finanzpolster aufbauen damit du nie wieder reinrutschst.

BudgetHeld sagt dazu

Ein Dispo ist das Gegenteil eines Finanzpolsters. Im BudgetHeld-Budget siehst du sofort ob dein Einkommen deine Ausgaben deckt — wenn die Reserve negativ ist, bist du im Dispo-Risiko. Ziel: Reserve auf 0, dann Finanzpolster aufbauen.

Passende Tools

Budget-Tool
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Geschrieben von David El DibFinanzexperte & Gründer von MoneyTalk